Kreative Blockaden lösen

Shownotes

Kreative Blockaden äußern sich auf unterschiedliche Weise. Hier sind meine Tipps wie du die kreative Stille und die Chaos-Blockade auflösen kannst.

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00:00:00: Hallo ihr Lieben und willkommen zurück zu einer neuen Folge Fadengespräche.

00:00:07: Heute geht es um das Thema kreative Blockaden, wie wir darum herum navigieren können oder sie sogar auflösen können.

00:00:16: aber ich würde sagen wir spielen erst mal die Intro Musik ab und ja ich hoffe ihr habt euch ein etwas zum Handarbeiten raus gesucht oder was auch immer ihr nebenher macht geht's gleich los.

00:00:41: Ich habe mir wieder einiges an Notizen gemacht, denn das Thema kreative Blockade ist so ein bisschen zwiegespalten finde ich.

00:00:49: also ich finde es gibt so zwei Sorten von kreativen Blockaden die eine Blockade isst die dass man halt wirklich keine Ideen hat und so ein bischen vielleicht mutlos oder troßlos nicht so richtig weiß was man machen malen soll oder sticken soll irgendwie machen soll und dann einfach nichts anfängt oder alles, was man doch vielleicht sich durchringt.

00:01:12: Sich nicht gut genug anfühlt und man halt einfach wieder aufhört weil es blöd aussieht usw.

00:01:18: Und man dadurch irgendwie so blockiert ist.

00:01:21: und die andere Art von Blockade ist dass man zu viele Ideen hat und zu viel irgendwie gerne machen möchte machen könnte und noch das machen könnte.

00:01:38: Und über diese beiden Sorten von kreativer Blockade möchte ich heute mit euch reden, denn beide haben denke ich ihren Ursprung an demselben Platz.

00:01:47: sie äußern sich nur bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich!

00:01:52: Ich würde mal sagen wir fangen mit der...ich sage jetzt mal bekannteren Art an, also dass man keine richtigen Ideen hat und so weiter.

00:02:02: Und arbeiten uns dann zu der kreativen chaotischen Variante durch.

00:02:08: An dieser Stelle möchte ich schon mal sagen Ich habe beide Sorten von kreativer Blockade durch.

00:02:13: Die zweite ist tatsächlich bei mir häufiger als die erste weil ich einfach immer sehr viele Ideen im Petto habe.

00:02:22: Aber tatsächlich ist es auch bei mir schon das ein oder andere Mal zumindest kurzfristig vorgekommen, dass ich einfach auch keine richtige Ideen habe.

00:02:33: Ich hab eigentlich immer aber mein Problem war oft dass sich wenn ich versucht habe was umzusetzen ist dann nicht so richtig geklappt hat.

00:02:40: und Wenn man dann eh schon schlechte Laune hat dann kann sich das dann halt so ein bisschen in so eine abwärts Birale bewegen und plötzlich kriegt man gar nichts mehr hin.

00:02:50: Und dann macht das gar keinen Spaß mehr, was zu zeichnen zum Beispiel.

00:02:53: Ich hatte es dann eher beim Zeichnen dass man dann halt irgendwie so frustriert ist irgendwie und wenn das zu lange anhält, dass man ein bisschen frustrierte von seiner Arbeit oder manchmal ist es auch einfach irgendwas Privates, was einem belastet wo man dann einfach seine Kreativität nicht mehr so richtig keinen richtigen Zugang mehr dazu hat, weil einfach das Außen so auf einen Niederdrückt oder auch vielleicht das Innere sehr auf ein Nieder drückt und man sich nicht so richtig es halt alles irgendwie sinnfrei erscheint jetzt was zu malen.

00:03:29: Und das sind natürlich alle sehr unterschiedliche Gründe warum das sein kann dass man nicht mehr kreativ sein kann.

00:03:41: Dementsprechend gibt es dann natürlich auch verschiedene Wege, wie man da wieder zurückfinden kann wenn man das möchte.

00:03:48: Und so habe ich mir hier ein bisschen aufgeschrieben.

00:03:52: Oft ist ja das Problem so ein bisschen dass man sich für irgendwas nicht begeistern kann.

00:03:56: und da denke ich mir so Ist es vielleicht eine schöne Option und das hat bei mir gut funktioniert weil ich halt generell gerne unterschiedliche Dinge mache.

00:04:04: Dass wenn das mit dem Zeichnen gerade nicht funktioniert Ich was anderes mache Wandern oder Fahrradfahren sein.

00:04:13: Es muss gar nichts, also vielleicht ist es sogar besser wenn es gar nichts mit kreativen Sachen zu tun hat sondern einfach was anderes wofür man wieder in diese Begeisterung rein findet für irgendwas.

00:04:26: Denn auch wenn uns das mancher vielleicht eingeredet werden müssen wir müssen nicht unbedingt zeichnen Wir müssen nicht kreativ sein um am Leben zu sein.

00:04:34: Wir können auch andere Dinge machen.

00:04:36: Das wichtigste ist ja nur dass man Freude in sein Leben zurückbringt, dass man Spaß an Dingen hat.

00:04:42: Es ist nicht so schlimm wenn mal ein zwei Jahre oder vielleicht auch zehn Jahre nicht malt nur wenn man das Gefühl hat aber ich müsste ja eigentlich dieses Ich glaube dieses ich müsste hier eigentlich.

00:04:56: Das ist immer eine ganz schwierige Kiste weil niemand zwingt einen dazu was zu machen und Manchmal macht man sich da wirklich sehr viel Druck Dass man sich vielleicht darüber definiert dass man viel malt strickt oder sonst irgendwie was.

00:05:09: Aber wenn es in einem bestimmten Zeit, es gibt immer Zeiträume wo das ganz normal ist dass man das nicht mehr kann oder nicht mehr möchte oder irgendwas und dann das für sich einfach sozusagen okay da geht jetzt halt einfach nicht.

00:05:22: oder Es ist nicht so schlimm!

00:05:25: Es ist kein Weltuntergang und ich weiß viele Menschen sind natürlich auch so dass über die Kreativität eben ihre Freude reinbringen.

00:05:33: aber es gibt auch viele andere Hobbys mit denen man das machen kann.

00:05:38: das so akzeptieren ist vielleicht manchmal nicht ganz so leicht und ja, vielleicht ist es auch einfach wirklich jetzt gerade nicht das Richtige für dich.

00:05:48: Und dementsprechend kann man die kreative Blockade auch dadurch ein bisschen auflösen dass man nicht so versucht zu zwangenhaft.

00:05:56: aber ich bin doch malerin oder ich bin noch Zeichnerin, oder Ich bin noch Strickerin.

00:06:01: Ich muss das doch können!

00:06:03: Warum geht das jetzt plötzlich nicht mehr?

00:06:04: Manchmal hat es auch durchaus Gründe.

00:06:06: warum ist jetzt aktuell gerade nicht so funktioniert?

00:06:10: und dann Ist es loslassen manchmal die bessere Variante Und bei mir ist es zum Beispiel ganz häufig so gewesen.

00:06:17: deswegen in so Phasen Bin ich nicht lange drin weil ich einfach sehr viele unterschiedliche Sachen gerne mache.

00:06:24: wenn ich dann zum Beispiel mehr spazieren gehe stattdessen und halt abends nicht oder lese oder sowas, dann kommt bei mir automatisch immer schon diese Verknüpfung zu den anderen Hobbys mit dazu.

00:06:37: Also mal ein ganz doofes Beispiel.

00:06:38: was wir beim Notieren aufgeführt haben... Reingekommen ist es zum Beispiel, wenn ich jetzt zum Beispiel plötzlich ganz viel Fahrrad fahren möchte.

00:06:46: Dass man sich dann überlegt ach ment ich könnte ja eigentlich noch keine Ahnung so einen Flaschenhalter zum Kletten für meine Wasserflasche fürs Fahrrad gebrauchen und da näht man die sich plötzlich.

00:06:57: und plötzlich hat man wieder was kreatives gemacht weil man eben diese Überkreuzung hat, oder die Überschneidung mit seinem anderen neuen Hobby für das man gerade eine Begeisterung hat.

00:07:08: Oder wenn ich jetzt halt stattdessen lieber mehr lesen möchte... Ach meine ich könnte ja noch ne Buchhülle machen!

00:07:13: Da könnte man auch noch eine coole Stickerei draufmachen und zack hat man plötzlich wieder sein kreatives Hobby mit drin obwohl man gar nicht aktiv daran gearbeitet hat jetzt ein kreatives Hobby wieder zurückzuaubern sozusagen Und ich glaube grade wenn man eben in diesen In dieser kreativen Blockade auf diese Art und Weise ist es wirklich am sinnvollsten, was anderes zu machen.

00:07:36: Das loszulassen sich nicht daran festzubeißen sondern zu sagen okay dann mache ich jetzt erstmal etwas anderes und das ist auch okay selbst wenn es auch ein paar Jahre dauert.

00:07:47: Klar guckt man da manchmal vielleicht ein bisschen wehmütig.

00:07:49: So ging es mir ja auch die letzten zehn Jahre, als ich zum Beispiel das Spinnen nicht mehr gemacht habe und andere Dinge, die ich jetzt halt einfach wieder mache.

00:07:58: und es ist auch sehr schön diese Hobbys für sich zurückzuerobern.

00:08:03: aber andererseits weiß ich auch dass ich halt vorher auch gar nicht so viel Zeit gehabt hätte für diese ganzen Sachen.

00:08:08: und Ja genau!

00:08:11: Das wäre jetzt Tipp Nummer eins.

00:08:13: Tipp Nummer zwei Überschneidet sich ein bisschen mit der zweiten Art der kreativen Blockade, ist es eine Nutzen zu finden.

00:08:21: Also zum Beispiel ist das bei mir ganz oft dass mir dann wieder was einfällt wenn ich z.B.

00:08:26: einen Geburtstagsgeschenk sticken möchte oder basteln möchte und dann fallen mir einfach aus dieser Freude und dieser Begeisterung Ich möchte für jemand anderen etwas Schönes machen fällt mir dann plötzlich ganz viel ein was ich machen könnte Und dann setze ich das auch um weil beim Geburtstag hat man ja meistens ne Termin oder Weihnachtsgeschenken, hat man meistens so einen Termin der da dran steht und dann ja setzt man das halt einfach aus dieser Freude heraus die entsteht dass man für jemand anderen etwas macht und nicht mal unbedingt für dieses kreative Ding was man da macht.

00:09:01: Setzt man dann plötzlich was um obwohl man eigentlich in einer kreativen Blockade drin war und ich das kann ein auch so ein bisschen wieder den Schub geben, dass man wieder Schönes macht und was kreatives macht, ohne dass man jetzt aktiv daran arbeitet.

00:09:17: Ich muss jetzt ein Geburtstagsgeschenk machen damit ich aus meiner kreativen Blockade rauskomme.

00:09:22: also es muss natürlich schon auch so ein bisschen von innen kommen dieser Wunsch für jemanden etwas zu machen.

00:09:27: Das wäre jetzt ein Beispiel.

00:09:28: Ein anderer Nutzen kann natürlich auch sein das man für seinen Verein irgendeine Fahne applizieren möchte oder irgendein Vereinslogo irgendwie sticken möchte.

00:09:38: Oder irgendeinen Plakat malt, oder sowas wo man wirklich sagt okay ich mache das jetzt für uns oder ich möchte es für mich haben dass sich mein Fahrrad-Logo was alles für Sachen gibt dass man einfach für einen bestimmten Zweck etwas macht sodass man einfach diese Freude nicht aus dem Akt des Handarbeitens oder aus des Kreativ-Science Schöpf, sondern mehr aus der Vorfreude dass man etwas danach für sich hat.

00:10:12: Denn die Freude kann ja aus verschiedenen Quellen kommen und sie muss nicht zwangsweise nur aus diesem Akt des Erschaffens heraus entstehen.

00:10:22: Der dritte Punkt überschneidet sich auch mit der anderen Art der kreativen Blockade Und das ist es an Workshops teilzunehmen Am besten natürlich vor Ort, finde ich.

00:10:33: persönlich ist in solchen Situationen immer ganz gut.

00:10:36: Weil man einfach durch diese Gruppenenergie die Vorfreude und die Begeisterung der anderen auch noch so ein bisschen mit aufsaugt.

00:10:43: Man hat jemanden, der das Ganze betreut, der dir halt auch Hilfestellungen geben kann wenn irgendwas nicht so richtig funktioniert den du fragen kannst usw.

00:10:52: Und das ist immer eine schöne Sache, wenn man sich wirklich so etwas entkoppelt fühlt von seinen eigenen Kreativität und dann einfach zu sehen, was machen denn die anderen?

00:11:03: Und cool!

00:11:03: Wie hast du das gemacht?

00:11:04: dass man einfach diese Synergie also diese Freude aus dieser Gruppenaktivität sozusagen heraus schöpft.

00:11:10: Online Workshops gehen natürlich auch aber ich muss gerade sagen wenn man jetzt in so einer irgendwie fest steckt ist es durchaus besser, wenn man das Ganze wirklich vor Ort macht und sich in dieser Gruppenenergie sozusagen befindet.

00:11:26: Es gibt natürlich auch online Workshops oder Kurse oder sowas die mit so Facebook-Gruppen funktionieren oder generell mit so Gruppenschat.

00:11:33: Funktionen gibt es ja auch über Discord oder über WhatsApp und andere Messenger Systeme wo man sich auch Teil der Gruppe fühlt.

00:11:39: also das geht schon auch.

00:11:42: aber Ja genau!

00:11:43: Das wäre jetzt halt auch noch mal so ein Moment wo man das ganze... Wo man einfach ein bisschen getragen wird durch die Gruppe sozusagen.

00:11:53: Ja, Tipp Nummer drei!

00:11:55: Tipp Nummer vier ist eine Challenge und die kann auch online stattfinden.

00:12:01: da muss man nicht unbedingt das so teilen wenn man nicht möchte.

00:12:05: aber ich finde schon so eine zeitliche zeitlich begrenzt challenge dass man so eine Herausforderung weil wir mal in deutschen Begriffen bleiben dass man sich zum Beispiel sagt, wie ich das jetzt gerade gemacht habe.

00:12:20: Einen Monat lang möchte ich jeden Tag ein bisschen was an meinen unfertigen Projekten weitermachen.

00:12:25: aber es geht halt auch zb mit so einem Adventskalendern den ich letztes Jahr gemacht habe Dass man sich sozusagen diesen zeitlichen Rahmen setzt und man macht dann immer jeden tag einen Kästchen sozusagen Was gibt's halt?

00:12:37: Es gibt ja auch Tausende Challenges auf Instagram und Co.

00:12:41: wo man dann halt so jeden Tag eine kleine Aufforderung hat Oder man versucht, jeden Tag irgendwas in seinem Haus aufzuräumen oder besser zu machen.

00:12:52: Halt so Kleinigkeiten die einen ein bisschen weiter bringen und das gibt es halt auch beim Zeichen.

00:12:59: Hier zum Beispiel den im Oktober glaube ich war das immer ne?

00:13:05: Weiß ich gerade nicht Inktober genau wo man nur mit Schwarz-Weiß dann sozusagen arbeiten kann.

00:13:12: Man kann diese Challenges auch für sich alleine sagen.

00:13:14: Man kann auch einfach sagen, okay ich mache jetzt halt eine Woche das und dass.

00:13:18: Und zum Beispiel eine Challenge die ich mich noch nicht getraut habe selber zu machen aber die ich total womit ich lieb äugle vielleicht für etwas ruhigere Zeiten wäre z.B.

00:13:30: ein Jahr lang jeden Tag so ne Phänologie-Räder zu machen.

00:13:33: also dass man quasi für jeden Monat gibt es dann einen Kreis den man in die dreißig Tage unterteilt oder einunddreißig Tage, je nachdem welchen Monat man so hat.

00:13:43: Und dann gibt es das zum Beispiel dass man den monatlang immer den Himmel zeichnet oder malt sodass man für jeden Tag sozusagen ein kleines Tortenstück hat was dann ausgefüllt wird und es ist halt klein genug, dass man das auch jeden Tag machen kann aber trotzdem in der Menge ziemlich cool, dann am Ende halt auch als so kleines Kunstwerk zu haben.

00:14:06: Und das gibt's halt, dass man den Himmel filmt oder nach nicht filmt ... Oder einfach ein Foto machen!

00:14:12: Genau, dass sich jeden Tag ein Fotomacht vom Himmel oder von einem anderen Sachen.

00:14:17: naturbeobachtungsmäßig gibt es natürlich auch mit Blättern und Insekten alles was man halt so machen möchte.

00:14:23: oder man sagt sich einfach okay ich dokumentiere einfach jeden Tag irgendwas was ich beim Spazieren gehen finde oder sonst irgendwie was.

00:14:30: Da gibt es halt verschiedene Sachen und das finde ich total cool, aber ich muss sagen so ein ganzes Jahr ist schon wirklich etwas wofür man sich sehr begeistert.

00:14:40: Also so regelmäßige Sachen fallen mir auf so lange Zeiträume immer sehr schwer.

00:14:45: Dementsprechend wäre das dann eher was, wenn ich das zum Beispiel mit einer Freundin zusammen machen würde oder mit meiner Mutter oder sowas, dass man sich das gegenseitig ein bisschen hin und her tauscht und sagt hey guck mal hier ich habe das heute gemacht, dass es am Ball bleibt.

00:14:59: Da muss jeder für sich selber gucken welche... Typ ist man so, schafft man jetzt so ein-Jahreschallenges.

00:15:05: Die können ja halt auch wieder schon überwältigend sein.

00:15:08: oder mache ich jetzt nur eine Woche oder drei Tage oder irgendwie sowas?

00:15:12: Das wäre jetzt noch so eine Sache die man machen könnte um einfach in einer Rahmenbedingung kreativ zu sein und nicht diese Fülle an Dingen zur Verfügung hat wo man nicht richtig weiß wie man es anfangen soll.

00:15:28: Genau!

00:15:29: Und das waren auch schon die Tipps für den ersten Typ für den melancholischen und trostlosen Typ sozusagen der kreativen Blockade, dass man nicht so richtig weiß.

00:15:41: Und kein Zugang so richtig dazu hat zu der Kreativität mehr.

00:15:46: Da kommt aber auch ganz am Schluss noch mal ein ganz wichtiger Tipp für alle beiden Typen.

00:15:53: Also hör dir vielleicht die andere kreative Blockade an oder spul vor bis zum Ende wenn du eher der Typ der ersten kreativen Blockade bist.

00:16:03: Zu dem zweiten Typ, der kreative Blockade habe ich ein bisschen mehr an Punkten einfach auch weil mir das öfter passiert als der erste Typ denn wie schon gesagt Ich hab auch immer sehr viele Ideen.

00:16:16: also nochmal zur Zusammenfassung der zweite kreatieve blockaden Typ hat einfach so viele ideen dass er sich nicht entscheiden kann die welche zuerst wie man es macht Wofür eigentlich?

00:16:34: Und heute habe ich richtig viel Energie.

00:16:37: Was könnte ich denn machen, aber ich könnte das machen und das machen... Das überwältigt einen schon wieder so viel diese Entscheidung treffen zu müssen dass man dann am Ende einfach gar nichts macht und dann im schlimmsten Fall an seinem Handy sitzt und weiter scrollt und sich weitere Ideen holt oder einfach nur ja gar nichts davon irgendwie umsetzt und sich dann abends ärgert, dass er nichts geschafft hat.

00:16:58: Das ist kreative Blockade Typ Nummer zwei!

00:17:01: Ja und für viele hört sich das wahrscheinlich auch in anderer Weise bekannt Denn es ist natürlich auch eine Sache, die bei Menschen, die eine ADHS-Blockade schon Diagnose haben sehr bekannt ist und ich persönlich habe keine ADHS Diagnos, weil ich noch nie irgendwo hingegangen bin um mir irgendwas diagnostizieren zu lassen.

00:17:29: Aber es ist bei mir auf jeden Fall so, dass ich mich in den ganzen Techniken die für ADHSler gut sind.

00:17:36: sehr widererkenne und die funktionieren ja mir sehr gut.

00:17:39: Also ich werde nicht behaupten, dass sich ADHS habe aber es ist schon so das sich da sehr viel überschneidet und ich mich da sehr wieder erkenne.

00:17:48: und ich beschäftige mich dementsprechend halt auch schon seit ein paar Jahren damit und hab da inzwischen ganz gute Mechaniken für mich gefunden um damit klarzukommen und um das Ganze auch zu nutzen als Chance mit meiner Umwelt besser zu interagieren und natürlich auch, um eben solche kreativen Blockade für mich besser auflösen zu können.

00:18:10: Also die überwältigte kreative Blockade oder überweltigende kreatieve Blockade rührt ganz oft daher dass man zu viele Ideen hat, die man so im Kopf schwören hat.

00:18:26: Und dann kommt so ein Energieschub und wenn man möchte unbedingt was machen, dann steht man aber so da und weiß nicht so richtig was.

00:18:35: Das ist halt problematisch daher weil man dann oft entweder ganz viele unterschiedliche Sachen anfängt dadurch, also dass man dann halt wenn so ein Energieschub mal kommt.

00:18:45: Dann fängt man da halt eine Sache irgendwie an und dann funktioniert aber vielleicht irgendwas nicht oder die Energie ist dann schon wieder weg und dann liegt es halt da und dadurch häufen sich diese unfertigen Projekte, die man so angefangen hat Und das sorgt meiner Meinung nach auch ganz oft dafür dazu Sorgt dafür das genau sorgt dafür dass man im Hinterkopf schon hat.

00:19:13: Wenn ich das jetzt auch noch anfange, dann bringe ich das ja wieder nicht fertig und deswegen möchte ich es jetzt aber... Dann mache ich das lieber nicht!

00:19:20: Und dann überlegt man was könnte ich denn sonst noch machen?

00:19:23: Ich glaube dieser Zweifel ob ich das überhaupt schaffe Der sorgt so ein bisschen dafür, dass man was nicht startet.

00:19:31: Weil man sich ja irgendwann halt dann doch kennengelernt hat gerade so über dreißigvierzig ist man ja dann schon auch mit sich ein bisschen bekannter und weiß dann ah naja dann liegt es dann wieder rum.

00:19:40: das will ich eigentlich auch nicht.

00:19:42: oder?

00:19:42: man hat nicht vielleicht nicht das ganze Material da und dementsprechend ist es natürlich ja schwierig.

00:19:50: Und für solche Tage, wo man so richtig viel Energie hat hilft es mir total eine einfach mit dem Einfachsten anzufangen.

00:19:58: Wenn ich jetzt anfangen würde jetzt dann sofort mein Bad auseinander zu nehmen und da ein Mosaikwand dran zu klatschen das dauert halt einfach mehrere tage und ich weiß dann manchmal vielleicht schon Dafür nicht die Zeit oder ich habe dafür nicht die Energie, das alles zu schaffen an einem Tag.

00:20:12: Dann schaue ich okay was kann ich dann am einen Tag machen?

00:20:15: Was ist das kleinste oder am einfachsten umzusetzende Projekt, was ich schon immer mal machen wollte?

00:20:24: Das sind ja halt viele so Projekte.

00:20:25: Ach das will ich denn immer machen, das hab ich irgendwo gesehen und jetzt will ich das mal machen!

00:20:28: Das wäre jetzt so eine Variante, sodass man diesen Erfolg auch für sich genießen kann, dass man das an einem Tag geschafft hat.

00:20:34: Zum Beispiel wäre das jetzt... Möchte ich jetzt ne Mosaikwand in meinem Bad machen?

00:20:39: Möcht ich ein paar Grußkarten basteln fürs Osterwochenende?

00:20:44: oder möchte ich jetzt ein neues Stickbild anfangen oder dies oder das?

00:20:48: und dann Suche ich mir halt einfach die Grußkarten aus und mach' sie fertig.

00:20:51: Und dann ist dieser kreative Drang befriedigt, man hat was Fertig!

00:20:55: Man hat was Schönes, was man weiterverschenken kann... ...und so ist es für mich eher so dass sich halt so große Projekte immer erst mal in den Hinterkopf reinschiebe.

00:21:05: Manchen hilft das aufzuschreiben.

00:21:07: Mich persönlich überwältigt würde das total überweltigen wenn ich alles aufschreiben würde, was ich an kreativen Ideen habe.

00:21:15: Weil das dann so eine riesenlange Liste wird.

00:21:17: also das hier reicht wahrscheinlich nicht mal und wenn ich da drauf gucke werde ich glaube ich eher traurig zu sehen was ich noch alles gerne machen möchte aber noch nicht geschafft habe und dementsprechend versuche ich mich da eher von den Impulsen die kommen oder von den Gelegenheiten oder Zeitfenstern die kommen eher lenken zu lassen mittragen zu lassen, dass ich nicht das Gefühl habe, ich hab noch zu wenig geschafft.

00:21:45: Das finde ich ein bisschen schwierig.

00:21:46: bei manchen von euch funktioniert es vielleicht so eine Liste zu machen aber für mich sind To-Do-Listen immer eher so, dass sich das Gefühl habt jemand schreibt mir vor wortwörtlich weil man hat's ja aufgeschrieben was ich zu tun habe und das funktionieren wir mit gar nicht.

00:22:01: deswegen funktionieren To- Do-List auch eher weniger bei mir.

00:22:05: Manchmal hilft es so als Merkzettel jetzt, für ein Einkaufszettel oder sowas.

00:22:08: Oder wir haben auch jetzt hierfür das Dachgeschoss zum Beispiel ja auch eine To-do Liste aber es ist halt mehr so eine Gedankenstütze als alles andere und die wird jetzt auch nicht akribisch abgearbeitet.

00:22:19: Das von daher funktioniert so semi optimal!

00:22:23: Dann ist natürlich auch noch die Sache, man schafft es also gerade wenn man sich so eine Liste dann mal gemacht hat.

00:22:29: Man schafft das in seinem ganzen Leben in der Regel nie alle Sonneprojekte zu machen.

00:22:34: und ich habe für mich einen ganz guten Trick gefunden um mich da ein bisschen rumzumogeln und zwar kombiniere Ich Ideen miteinander Und ich sammle sie immer so ein bisschen im Hinterkopf und das ist auch nicht die ganze Zeit dass ich an alles so denke.

00:22:46: aber Es ist zum Beispiel ganz oft so Dass ich irgendwas verschiedene Projekte gesehen habe.

00:22:53: Und dann kommt das eine Projekt, was alles miteinander... nicht alles, aber mehrere miteinander kombiniert.

00:22:59: Nehmen wir mal ein Beispiel, was ich selber gemacht habe und zwar man möchte vielleicht so Nadelmalerei voll gerne machen und man möchte auch gerne mal bestimmte Motive ausprobieren, aber dass jetzt halt einfach so zu machen ohne, dass es irgendwie ja auch ne Nutzen hat oder so ist halt auch wieder blöd.

00:23:17: So, und dann kommt dein kleiner Neffe und sagt Ein Pokemon!

00:23:22: So, okay.

00:23:23: Das heißt... das hat schon mal zwei Funktionen erfüllt nämlich... oder drei.

00:23:28: Es ist ein Geschenk für meinen kleinen Neffen Der freut sich dann total darüber Ich kann ein bisschen Nadelmalerei üben Und ich kann mal ein Pokémon stecken, was auf meiner To-do-Liste draufsteht.

00:23:40: Weil man muss ja auch mal ehrlich sein... Wenn man sehr viele kreative Ideen hat, dann produziert man schon sehr viel und dementsprechend hat man immer sehr viel rumliegen, was an fertigen Sachen so da ist.

00:23:52: Und wenn man die Sachen ein bisschen kombinieren kann miteinander ... hat man wie so eine Synergie da draus und man muss sich dann nicht um zu viel extra kümmern.

00:24:02: Denn oft ist es ja auch bei diesen, bei uns kreativen Kaoten sag ich jetzt mal, ist es eher so dass wir einfach viele Dinge ausprobieren wollen das gar nicht großartig darum geht Experte oder Meister in dem Fach zu werden, sondern man möchte einfach nur gerne mal einen Mosaik an die Wand machen und dann ist auch schon wieder gut.

00:24:22: Mehr braucht man dann dafür nicht ne?

00:24:23: Oder man möchte mal Makrami machen jetzt zum Beispiel mit meinen Blumenampeln oder sowas und mehr möchte ich über Makramie gar nicht wissen.

00:24:33: Und dementsprechend wie gesagt ist es ganz schön wenn man so nutzen und verschiedene Projekte so verbinden kann miteinander.

00:24:42: Wenn man sich das ein bisschen antrainiert, die Projekten im Hinterkopf auszuhalten und zu sagen du bist jetzt nicht dran Jetzt ist erstmal das dran Dann hilft einem das total den richtigen Moment für das jeweilige Projekt zu finden.

00:25:00: Und das war so ein Learning, was ich mit um die dreißig hatte.

00:25:03: Da hatte ich Pumora ja schon eine ganze Weile in meiner Firma und hatte aber dort selbstgezeichnete Meerschweinchenbilder Buttons, Filz auf näher.

00:25:15: Ich hatte Wolle verkauft ich hatte Stickgarn verkauft Anleitungen und so weiter.

00:25:21: Ich habe halt so viele unterschiedliche Sachen gehabt die nicht wirklich was miteinander jetzt zu tun haben.

00:25:25: also die Leute die das einkaufen sind halt eher sehr unterschiedliche Menschen und ich hab halt immer wieder von vorne angefühlt.

00:25:33: Wenn ich mich für was anderes begeistert habe, hab ich das andere alles weggemacht sozusagen und hab wieder von vorn angefangen.

00:25:40: Mir kam dann irgendwann dieses Bild vom Garten wo ich jedes Jahr ausgesät habe und anstatt... Also und dann voller Ungeduld, weil es halt nicht schnell genug wächst habe ich halt jedes mal wieder umgegraben bevor alles keimen konnte.

00:25:54: Und halt ein Baum draus werden konnte oder eine Tomate oder sonst was.

00:25:57: Und die Früchte davon ernten kann also den Ertrag meiner Arbeit sozusagen Kriege.

00:26:03: Habe ich das ganze mal umgegraben?

00:26:05: Hab wieder neu ausgesät hab mich geärgert!

00:26:06: Das dauert alles zu lange.

00:26:09: warum ist das alles blöd fängst dann wieder an alles umzugraben und es geht halt immer so weiter, weil man einfach dem Ganzen nicht die Zeit gibt, um zu reifen.

00:26:17: Und das war so ein Moment wo ich gemerkt habe, ah okay!

00:26:20: Ich muss daran irgendwas ändern.

00:26:22: Und dementsprechend hab' ich das Bild für mich umgeformt, dass man einen Bereich für sich fertig macht, das aussieht dem ganzen zeit gibt und wenn man was anderes machen möchte, dann sollte es darauf aufbauen.

00:26:35: Wenn ich jetzt sage okay mein fokus ist jetzt aussticken?

00:26:38: Ich habe das ja irgendwann umgewechselt ausstücken.

00:26:42: Alles was ich noch an anderen sachen dazu machen möchte muss in dem kontext von diesem sticken passieren.

00:26:49: Das heißt wenn ich zum beispiel etwas färben möchte Dann Farbe ich doch einfach mein Stickgarn oder meinen Stoff.

00:26:57: Wenn ich mal Stoff bemalen möchte und irgendwie was Cooles machen möchte, dann mache ich das doch so dass ich das dann gleich in eine Stickerei also für eine Stickerei sozusagen mache.

00:27:07: Da habe ich zum Beispiel auch dieses Cyanotypie ausprobiert wo man halt so eine Flüssigkeit auf den Stoff drauf macht und dann so Dinge drauflegt, das in die Sonne packt.

00:27:17: Dann entwickelt sich die Farbe aus dem Rum.

00:27:20: Alles was abgedeckt ist, ist sozusagen ausgeblendet.

00:27:24: Das hätte ich jetzt auch als Bild für die Wand machen können.

00:27:27: Aber wenn ich es auf Stoff mache, kann ich den Stoff danach noch benutzen.

00:27:32: zum Sticken.

00:27:32: So habe ich eine Motte drauf gesteckten.

00:27:35: Wenn man das Ganze immer ein bisschen abrundelt auf ... Ein Thema, das vielleicht das Hauptthema von einem ist?

00:27:42: bei jetzt in dem Fall Sticken, dann hat man nicht mehr so das Gefühl dass man hier hingreift und dahingreift.

00:27:52: Und da macht man was.

00:27:53: Man verschießt seine Energie nicht so in alle Richtungen sondern man baut sich systematisch seinen Weg oder sein Tömpchen.

00:28:03: also alle Dinge sind dann aufeinander aufbauend und das fühlt sich viel Erfüllen da an, also viel Sinnstiften da an.

00:28:16: oder zielstrebiger, wer weiß.

00:28:18: Aber es ist halt nicht mehr so ein Kuddel-Muddl sondern plötzlich sind das geordnete Bahnen.

00:28:24: obwohl man eigentlich trotzdem viele unterschiedliche Projekte macht und das hat mir persönlich total geholfen war so ein richtiger Wechsel und Wandel auch in meinem Denken im Bezug auf meine Firma Und ab da lief es dann auch besser.

00:28:40: Das ist wirklich immer so einen Punkt der vielleicht auch in Bezug auf Kreativität jetzt im Hobbybereich, auch eine gute Sache ist.

00:28:49: Dass man eben guckt wie kann ich Dinge miteinander kombinieren?

00:28:54: Wie können sie im größeren, im großen Ganzen sozusagen zusammen passen, sodass es sich nicht so anfühlt als ob ich ständig irgendwas Neues anfange ohne Sinn und Verstand.

00:29:06: Denn ich glaube das ist irgendwie ein bisschen dieser Punkt.

00:29:10: wenn ich jetzt zum Beispiel meine Wohnung verschönern möchte und ich probiere lauter kreative Techniken aus um meine Wohnung schöner zu machen Dann ist das schon mal wieder einen Punkt wo man eine Art Ziel dahinter hat wie so ne Schirm Projekt, was da drüber ist und alle kreativen Projekte die darunter stattfinden kann man eben auch in seinem Kopf immer auch da dementsprechend Einkategorisieren.

00:29:35: Wenn ich dann also auf Instagram wieder die neueste coolste Idee, die ich gerne noch ausprobieren möchte finde Die passt aber nicht zu meinem übergeordneten Projekt Ich möchte meine Wohnung schöner machen Dann kann ich auch sagen ne das ist für später dann mal Das kann man ja durchaus für sich so wegschieben und sagen Ja, muss ich jetzt nicht unbedingt machen.

00:29:56: Aber ist eine schöne Idee?

00:29:57: Aber ich brauch's jetzt gerade nicht!

00:29:59: Das ist doch okay... man kauft ja auch mich alles zu essen ein nur weil es da ist und lecker aussieht sondern man kann ja auch sagen ach guck mal das wäre doch meine nette Idee für ne Party oder sowas.

00:30:09: dass diesen Rahmen für sich zu schaffen auch im diesem Bereich der Ideen um diese Impulse so'n bisschen einzugrenzen ein bisschen mehr auszurichten in bestimmte Bahnen zu lenken, finde ich eine ganz wichtige Sache.

00:30:24: Wenn man sonst immer nur von seinen Impulsen gesteuert wird und das ist halt auch nicht sehr gesund wenn man es langfristig immer so macht und dem Ganzen dann zu viel Freiraum gibt.

00:30:36: In diesem ganzen Kontext habe ich ja schon beim ersten Typ gesagt sind zum Beispiel Challenges auch eine gute Sache, weil ich glaube wenn man so viele Ideen hat braucht man einen gewissen Rahmen.

00:30:49: Das habe ich ja gerade schon gemeint mit diesem Schirmprojekt sozusagen diesen Rahmen und Challenge ist ein Rahmen den man nutzen kann.

00:30:55: dafür also wenn man jetzt wie zum Beispiel dieser Phänologie-Challenge oder man sagt sich okay ich mache jeden Tag ein Granny Square Keine Ahnung, jeden Tag sticke ich an irgendwas weiter oder sowas.

00:31:12: Oder in einem Monat verbrauche ich so und so viel Strickgarn.

00:31:16: Das gibt es ja auch.

00:31:17: Dass man sich einen Rahmen schafft entweder als Gemeinschaft, als Gruppe... Man macht das für sich alleine kann man natürlich auch machen.

00:31:26: aber das Schöne bei Challenges die man mit anderen zusammenmacht ist natürlich auch immer ein bisschen dass man sich gegenseitig am Ball hält, dass man diese Freude teilt diese Challenge-Energie, dass man halt auch sieht was haben die anderen gemacht und dann halt so vielleicht ein bisschen schlechtes Gewissen kriegt weil man heute noch nichts gemacht hat.

00:31:46: Und dann macht man aber erst recht am nächsten Tag mehr oder sowas.

00:31:50: Selbst wenn es so etwas ganz Panales ist wie das man einfach eine Woche seine unfertigen Projekte zusammen mit einer Freundin macht und dann schickt man sich über Messenger oder sonst ein Foto, was man alles geschafft hat.

00:32:02: Das muss nicht unbedingt diesen großen Online-Ramen haben, dass irgendjemand eine Challenge anfängt, sondern das kann auch im Privaten sein, dass ihr das mit Freunden, mit Geschwistern, mit Eltern, sonst irgendwas mit euren eigenen Kindern, wenn ihr alt genug seid dafür... Das ist halt durchaus ne coole Sache die man so für sich machen kann und dafür mag ich Challenges total gerne!

00:32:25: und deswegen habe ich ja auch jetzt im April die Challenge gemacht für mich mit den unfertigen Projekten.

00:32:30: Und fange jetzt im Mai die nächste Challenge für mich an, weil mir das total hilft, fokussiert zu bleiben auf ein Projekt und nicht so sehr abzudriften.

00:32:41: Heute mache ich mal Bügelperlen und heute mach' ich mal das und morgen mach' Zeiten wo das gut passt, aber in der Regel ist es eher anstrengend wenn man zu viel hin und her springt vor allem weil man den ganzen Kram ja auch immer wieder aufräumen muss.

00:32:56: Und wenn das alles fünf unterschiedliche Projekte mit fünf unterschiedlichen Materialbatzen ist dann wird es sehr schnell sehr unübersichtlich auf so einem Küchentisch oder wo auch über ihr bastelt.

00:33:09: Dann nochmal zu einer praktischeren Lösung noch also ich finde es immer ganz gut Projekttaschenkisten, sonst irgendwie was zu haben.

00:33:19: Dass wenn ihr mit einem Projekt nicht fertig werdet dass ihr das alles gesammelt mit dem ganzen Werkzeug Wenn es geht jetzt scheren vielleicht nicht unbedingt aber alles was jetzt spezifisch für dieses Produkt ist Produktprojekt ist in eine Tasche und eine Kiste oder sowas packt so dass wenn ihr mal den Impuls habt ich könnte da ja mal dran weiter arbeiten euch das einfach nehmen könnt und weiterarbeiten könnt, ohne extra erst mal zu gucken welche Nadel habe ich jetzt dafür noch einmal benutzt?

00:33:51: Ich hab der Kleber ist dann vielleicht schon alle oder sowas.

00:33:54: Also dass die Blockade also die Barriere zwischen dem Impuls etwas zu tun und dem eigentlichen Tun so niedrig wie möglich ist was ihr nichts raussuchen müsst da für extra sondern einfach Projektgreifen loslegen fertig weil so viel Energie Geht's verloren, wenn man sich erst mal überlegen muss wie möchte ich das dann machen?

00:34:17: Was brauche ich dafür.

00:34:19: Wenn diese Recherche erstmal losgeht hat man eben diese Energie oft verpufft.

00:34:23: apropos Recherchen Ich finde es auch immer ganz gut wenn man so eine kreative Schub kriegt dass man und man hat aber vielleicht schon So viele Sachen die man gerade schon angefangen hat dass man dieser kreativen energie erstmal umsitzt in Recherche.

00:34:40: Also ich schaue dann halt, wenn ich jetzt zum Beispiel... Ich sag mal wieder die Buse-Iquant, oder nee sagen wir mal hier so Bügelbilder mit Wachs machen.

00:34:51: Das heißt, ich hab keine Ahnung davon wie das funktioniert, also technisch gesehen natürlich, du musst halt beim Bügeleisen und dann wachst und blah und hast wahrscheinlich noch irgendwas dazwischen oder so.

00:34:59: Enkaustik glaube ich heiß ist ne?

00:35:02: Dann wäre halt ein Schritt, um diesen Druck erst mal abzubauen.

00:35:07: Erstmal zu gucken, okay, recherchieren... Was brauche ich dafür?

00:35:10: Ich habe dann meistens Zettel wo ich das alles drauf schreibe oder man hat so einen Büchlein, so eine Tietzbüchlei dafür.

00:35:15: Schreibt sich das alles auf was man da für bräuchte und so weiter.

00:35:18: und dann ist es besser für mich persönlich gerade wenn der Impuls so spontan kam durch irgendeinen Instagram Video oder sonst irgendwas dass dann auch erst mal Zeit vergeht, damit ich weiß ob dieser Impuls eigentlich wirklich Sinn macht für mich oder ob der jetzt wirklich für mich da war.

00:35:36: Oder ob es einfach nur ein cooles Video war und das hat mich begeistert in dem Moment.

00:35:39: denn nicht alles was uns begeisterten müssen wir jetzt unbedingt umsetzen.

00:35:43: also manchmal ist es auch wirklich so... Ich glaube es gibt so Herzensprojekte die man auch viele Jahre mit sich mitträgt, die man gerne einmal umsetzen möchte.

00:35:51: Da würde ich jetzt Nicht so ein Stopp davor setzen unbedingt, aber es gibt so viele Sachen wo wir uns einfach beeinflussen lassen.

00:36:00: Wo wir so Dinge gezeigt kriegen die gar nicht zu uns passen die aber cool sind, für die wir Begeisterung empfinden können.

00:36:09: Die wir als cool empfinden und dementsprechend den Impuls haben auch cool sowas will ich auch mal machen Aber die eigentlich von der Art und Weise hier nicht zu uns passen.

00:36:17: Das ist zum Beispiel bei mir das Thema.

00:36:19: alles was ein Plastik zu tun hat z.B.

00:36:21: diese Schrumpffolie die man dann im Backofen macht oder Glitzer Diese Schrumpffolien sind so ziemlich dass Komplette Gegenteil für meine Werte und für mein Inneres sozusagen.

00:36:34: Das ist Plastik, man macht das in den Ofen wo man eigentlich auch sein Essen drin macht.

00:36:38: ich weiß nicht wie viel Weichmacher was für Chemikalien dünsten da aus.

00:36:43: Ich möchte eigentlich auch keine Plastiktinge irgendwo rumhängen haben usw.

00:36:47: Aber es gibt coole Sachen die man damit machen kann Und ich finde es auch total spannend mir das anzugucken.

00:36:53: Aber es muss nicht auf meine To-do Liste sozusagen drauf.

00:36:56: Es muss nicht die Liste der Dinge, die ich irgendwann gerne mal machen möchte weil es an und für sich mit meinen Kernwerten überhaupt nicht überein geht.

00:37:05: aber wenn man sich von diesem Puls leiten lässt, wo man gerade ein Video gesehen hat dann macht man das dann plötzlich und im Nachhinein fragt man sich dann manchmal ja gut was mache ich jetzt damit?

00:37:15: Weil ich mag eigentlich kein Plastik und eigentlich wichtig ist alles gar nicht... im haushaben oder gekauft haben und so weiter.

00:37:21: Und da gibt es auch manchmal dann Frustrationen im Nachhinein, wenn man Dinge dann halt spontan umgesetzt hat.

00:37:27: Und um mal wieder ein bisschen zu der kreativen Blockade zurückzukommen die durch diese vielen Ideen entstehen.

00:37:33: Manchmal ist das ganz gut wenn man Langzeitprojekte hat.

00:37:38: also ich habe immer Langzeit Projekte.

00:37:39: das ist einmal hier dieser Kreuzstichsempler.

00:37:43: Ich weiß gar nicht, warum es Templar heißt.

00:37:44: Aber hier sind alle Pokémon drauf aus der ersten Generation.

00:37:47: Daran werde ich auch noch einige Jahre sticken.

00:37:49: Das war ich im Jahr zwentzwanzig angefangen.

00:37:51: Bin jetzt glaube ich bei... ...fünfzehn Prozent oder so?

00:37:57: Ich weiß das gar nicht!

00:37:58: Vielleicht bin ich auch schon weiter.

00:38:00: Und dann habe ich noch eine Hegeldecke und diese Langzeitprojekte helfen mir wenn ich kreativ sein möchte an etwas weiterzumachen, ohne dass ich drüber nachdenken muss großartig.

00:38:11: Also ich greife mir die halt einfach macht dann weiter und wenn mir die energie wieder ausgeht Dann kann ich sie halt auch wieder weglegen ohne dass sich ein schlechtes gewissen haben muss weil die dinge sowieso nicht innerhalb von eins zwei tagen fertig gemacht werden können.

00:38:23: Und das hilft mit total mental einfach zu sagen dann mache ich jetzt hier mal ein, zwei Stündchen und wenn ich keine Lust mehr habe, dann höre ich halt einfach auf.

00:38:31: Und es ist so entspannend das so im Hinterkopf zu haben dass man das hat weil man halt manchmal ja wirklich so diese kreative Energie hat und man will irgendwie was machen und dann staut sich das an wenn du das nicht rausbringen kannst sozusagen.

00:38:47: und dann ärgert man sich halt und ist ein bisschen rastlos und fängt dann irgendwelche Dinge an.

00:38:53: mit diesen Langzeitprojekten kann man zumindest diesen Druck den Schach halten und kann es so ein bisschen rauslassen, den kreativen Druck.

00:39:05: Und zwei Projekte, zwei Langfeldprojekte fühle ich ganz gut.

00:39:09: Ich habe eigentlich drei.

00:39:11: Aber das Spinnprojekt ist tatsächlich nicht mehr ganz so langfristig aber halt wirklich... zwei, drei Langzeitprojekte ist vielleicht ganz gut.

00:39:20: auch unterschiedliche Sachen wie jetzt bei mir mit dem Kreuzstich und mit den Häkeln oder mit dem Spinnen so dass man wenn man keinen Bock auf Sticken hat kann ich immer noch häkeln.

00:39:27: Wenn ich nicht häkeln möchte und nicht sticken möchte dann habe ich immer das Spinn und so wechselt sich das auch ab weil wenn man glaube ich nur ein Langzeit-Projekt hat dann kann es halt auch langweilig werden dass man kein Bock hat auf dieses hier und Dann kann man sich so ein bisschen abwechseln.

00:39:41: ja Die Leute unter euch, die immer nur ein Projekt auf einmal machen werden sich jetzt wahrscheinlich denken.

00:39:46: Was ist denn bei euch los?

00:39:48: Aber so geht es glaube ich nicht... Ich weiß dass das nicht nur mir so geht und vielleicht ist das ja eine Tipp der bei euch hilft um zumindest an Tagen wo ihr euch nicht entscheiden könnt was ihr machen wollt habt ihr das langen Zeitprojekt was Ihr machen könnt Podcast an und dann immer gib ihm mit den Stickstichen oder Hekelblümchen.

00:40:10: Dann gilt auch hier, wie beim ersten Typ das Zusammendinge machen.

00:40:16: Zum Beispiel in Form von Workshops.

00:40:18: aber auch hier weil die Begeisterung ist ja da wenn man sich mit seiner Freundin verabredet um zusammen irgendwas Kreatives zu machen dann hat man auch so ein bisschen diesen Partnerschaftseffekt dieses wir haben uns gegenseitig versprochen Also machen wir das jetzt halt auch und dann setzt man die ganzen Sachen nochmal ganz anders um, weil man einfach diesen Termin gesetzt hat.

00:40:43: das versprochen hat und so weiter.

00:40:45: Und das gibt einem dann auch oft diesen Rahmen, diese Rahmenbedingungen oben dann halt wirklich diese eine Sache zu machen und nicht noch die zehn anderen Sachen, die man theoretisch an den Tag auch machen könnte.

00:40:54: also das hilft mir tatsächlich auch zu sagen okay wir machen heute das und das zusammen.

00:41:00: zum Beispiel habe ich mit meinen Kindern damals haben wir immer so eine schnellzeichen challenge gemacht.

00:41:08: Und zwar haben wir uns dann immer mal – also es war auch nicht jeden Tag, aber halt immer mal haben wir so eine Webseite.

00:41:17: Da kannst du dir mit einem Timer so zufällige Bilder ausgeben lassen zum Zeichen und da gab's halt Landschaften, Tiere und Menschen

00:41:26: usw.,

00:41:26: da kannte man dann Hände und fühlst du weiß ich nicht, oder?

00:41:31: Gesichter und so weiter.

00:41:32: Wir haben meistens Tiere genommen, weil das immer am lustigsten war.

00:41:35: Und dann kannst du die einstellen lassen, soll das Bild halt alle eine Minute wechseln oder alle fünf Minuten oder alle zehn Minuten gehen vielleicht noch?

00:41:45: Dann saßen wir halt damit unseren Blöcken und wir haben es immer auf eine Minute eingestellt und dann haben wir dann halt immer gezeichnet und das war halt echt cool um auch so ein bisschen zu schulen dieses Schnell erfassen von der Form.

00:41:58: man merkt Ich tut mir leid, meine Nase juckt heute schon wieder so ein bisschen weil ich Heuchschnupfen habe.

00:42:05: Sehr nervig!

00:42:07: Es ist dann halt wirklich so man kriegt halt ein besonderes Gefühl für die Sache und ich selber hätte das wahrscheinlich nicht lange durchgehalten.

00:42:14: aber dadurch dass dann halt mindestens einer von den Kindern auch mal gesagt hey wollen wir das mal wieder machen Dann hat man das spontan einfach gemacht.

00:42:21: Und dann war gut, ne?

00:42:22: Gerade wenn man in der Familie vielleicht auch kreative Köpfe mit dabei hat oder im Freundeskreis sich da ein bisschen zu verabreden und was zu machen.

00:42:30: Sei es nur wirklich, dass man im Café zusammensitzt und noch etwas weiterstrickt oder so was und sich dabei unterhält oder bei einem Besuch oder sowas... Das ist natürlich ideal, wenn man halt in seinem Umkreis Menschen hat die sich für so was begeistern können.

00:42:45: Hat natürlich auch nicht jeder.

00:42:48: aber Wie gesagt, es gibt ja auch online diese Sachen nur auf dieser... Das haben die Challenges sozusagen nicht die Challenges.

00:42:55: Aber halt so Workshops und so weiter.

00:42:57: Das habe ich ja schon bei dem ersten Teil der Blockadesache schon dargelegt Und quasi im kleinen Rahmen geht das auch mit Menschen aus deinem eigenen Umfeld in einem ganz ganz kleinen Rahmen.

00:43:12: Verwandt damit ist natürlich auch dass man Die Schwelle des Idee Umsetzung, dass man die auch niedrig halten kann mit so fertigen Kids.

00:43:24: Denn ein ganz großer Punkt wenn man sehr viele unterschiedliche Interessen hat und sehr viele Ideen hat ist es wirklich Oder kann es zu einer Belastung werden, dass man sich die ganzen Materialien und Werkzeuge kaufen muss?

00:43:40: Und das finde ich immer wieder gerade wenn man jetzt irgendwas nur ausprobieren möchte wie jetzt zum Beispiel mit meinem Mosaik.

00:43:46: Ich muss mir ja trotzdem diese Knipszangen kaufen und trotzdem tausend Fliesen und so weiter unterschiedliche kaufen.

00:43:53: also es ist immer sehr viel mit Kaufen verbunden und da finde ich es und dann hat man ganz hier übrig vielleicht auch Da finde ich Es ganz schön wenn man so einen Kit hat wie z.B.

00:44:02: Stickkits oder gibt's, denke ich sowas auch.

00:44:06: Dass man alles Material hat was man braucht und auch nicht so viel Reste danach übrig bleiben dass du im Idealfall die Sachen auch so zusammengestellt bekommen hast das die Qualität auch passt man dann nicht so viele Schnulli hat.

00:44:20: also dementsprechend so ganz billige Kids würde ich halt auch eher immer von abraten weil man sich da manchmal mehr darüber ärgert warum Sachen kaputt gehen und nicht passen oder sowas.

00:44:32: Und dementsprechend ein schönes Beispiel ist zum Beispiel, sehr schönes Deutsch heute.

00:44:41: Ist so eine Miniature-Sache und da hatte ich glaube ich letztes Jahr ja noch schon eins gemacht und habe jetzt auch zu Weihnachten von meinem jüngsten wieder einen Miniatureset gekriegt wo einfach alles schon drin ist.

00:44:55: und wenn ich jetzt eine Miniatur komplett aus dem nicht selber basteln müsste, bräuchte ich so viel Zeug.

00:45:04: Also ich finde diese Videos mit den ganzen Miniaturkünstlern immer total toll.

00:45:07: aber was einem immer wieder auffällt man braucht halt klar man braucht nur kleine Mengen und soweit aber auch so viele unterschiedliche Dinge oder ja damit es halt cool aussieht auch am Ende und dann hier nochmal eine Farbe und da noch mal was und hier noch einmal Styrofoam und besser gar was.

00:45:25: Wenn ich jetzt wirklich nur eine einzige Miniatur machen möchte, ist es viel zuviel wenn ich das alles dazukaufe.

00:45:32: Klar man kann das natürlich auch alles ein bisschen anders machen und so weiter.

00:45:35: aber wenn ich einen bestimmten look erreichen möchte brauche ich eben da auch bestimmte werkzeuge usw.

00:45:41: Und wenn ich dass alles in einem kit zusammenhaben, so einem Bastelset dann habe ich alles darin nur ganz kleine Tube von der Farbe oder eine ganz kleine tue von dem von dem Kleber und muss nicht in ne große tube kaufen, die ich dann halt nie benutzen und dann irgendwann eintrocknet.

00:45:57: Also das finde ich immer eine sehr schöne Sache.

00:46:00: geht auch so ein bisschen einher mit dem einen Punkt, den ich meinte.

00:46:03: Dass wenn man seine Projekte halt auch wirklich immer in eine Kiste reinpackt, sodass man die griffbereit hat.

00:46:08: So einem Kit hat man halt auch dann im Griff bereit.

00:46:11: Ich habe jetzt das zum Beispiel auch schon so ein bißchen mehr rausgelegt weil ich das gerne demnächst mal anfangen möchte oder machen möchte.

00:46:19: Anfang und beenden wäre vielleicht schon auch ganz schön dass sich das halt auch hier aufbauen könnte.

00:46:25: Ich mache mir das auch zusammen zu Pfingsten wäre noch ne Idee.

00:46:30: Aber es ist halt schon sehr hilfreich, wenn man sich um dieses Material und das Werkzeug nicht mehr so eine großen Gedanken machen muss.

00:46:37: Um ins Tun zu kommen sondern wenn das alles schon vorbereitet ist.

00:46:43: So nun kommen wir doch zu dem einen großen Punkt den ich euch wirklich ans Herz legen möchte.

00:46:49: Der ist auch nicht neu der ist auch Nicht innovativ aber Es ist einer der größten Hebel die ihr habt um eure kreative Blockade zu lösen, egal welche Form von beiden.

00:47:02: und das ist ihr könnt's wahrscheinlich schon nicht mehr hören einfach nicht so viel auf Social Media unterwegs sein.

00:47:09: Denn dieser viele Input Das macht uns wirklich kaputt.

00:47:14: ich merke es bei mir selber.

00:47:15: Ich habe mir aufgeschrieben wir brauchen Nicht noch mehr input oder output also müssen auch nicht noch mehr machen.

00:47:22: Wir brauchen mehr Sinn und Sinnlichkeit.

00:47:25: Und dass es halt wir brauchen mehr.

00:47:28: Warum wollen wir das dann machen?

00:47:30: Wozu bringt mir das Freude?

00:47:35: oder ist es einfach nur wie so eine Gear nach irgendwelchen Dingen.

00:47:43: Manchmal kommt mir das so vor, als ob das ewige scrollen und dieses Suche nach... man sucht ja auch nicht aktiv!

00:47:51: Man wird ja nur beschalt.

00:47:52: Es ist ja wirklich, da habe ich neulich auch sehr krasse Sachen zugesehen in einem Essay dass diese Social Media-Scrollgeschichte in Bezug auf die Posts, aber auch auf die Shortvideos also auf die Kurzvideose noch schlimmer.

00:48:08: Dass das halt wirklich eine Suchtgeschichte auslöst.

00:48:13: und wenn wir uns die ganze Zeit beschallen mit den Sachen es geht ja auch gar nicht darum sich Impulse zu holen Aber wir kriegen sie unkontrolliert zugeworfen Wenn wir die ganze zeit auf Instagram oder auf Short-Videos oder sowas scrollen.

00:48:29: und wir brauchen wirklich nicht noch mehr Ideen.

00:48:33: Sie sind alle schon hier drin in unseren Köpfchen, in der Regel Und es gibt glaube ich bei jedem im Kopf so ein paar Ideen die man gerne nochmal machen möchte und das Handy wegzulegen Oder den Computer aus zu machen In meinem Fall jetzt.

00:48:53: Ich bin nicht so die Handyperson Den Computer auszumachen den Bild schon wegzumachen.

00:48:59: Das ist einer der größten Hebel, die wir alle haben wenn wir viel... Also selbst wenn wir in Anführungszeichen nur eine Stunde auf Social Media sind ich finde eine Stunde Auf Social Media schon auch sehr, sehr viel dieses ständige Einprasseln von Dingen von denen wir nicht kontrollieren können was es eigentlich für Dinge sind die wir sehen werden finde ich sehr, sehr kritisch und das ist wirklich ein Punkt wenn wir das nicht mehr so haben.

00:49:30: Wenn wir das für uns sagen okay ich mache es jetzt halt nicht vor allem vorm Schlafen gehen nicht oder direkt morgens also um das Bett herum eine handy freie Zone zu machen Das habe ich mir zum Glück nie angewöhnt, weil ich immer am Computer meine Sachen gucke und nicht so sehr am Handy.

00:49:49: Aber es ist wirklich... Es macht einen Unterschied!

00:49:52: Weil uns das so beschäftigt hält im Kopf diese vielen Impulse zu verarbeiten, egal was wir da sehen.

00:49:59: Ich finde das auch ganz furchtbar wenn ich dann doch mal in so einem Short-Zirkel wie nennt sich das?

00:50:08: In so ein Kreislauf reinkomme wo ich halt zum Beispiel auch mal abends oder sowas vor am schlafen gehen plötzlich noch irgendein short video mich anlacht auf youtube und dann sitze ich an meinem computer und scroll immer weiter runter, deswegen sage ich ja scroll eigentlich das ist ja swiping da am handy.

00:50:23: Das Wischen!

00:50:26: Plötzlich kriegst du Videos angezeigt die dich dann total mitnehmen.

00:50:32: Du hast ja eigentlich gerade noch Stick-Videos oder Strickvideos, oder sonstige kreativen Sachen angeguckt und plötzlich kommt irgendwas von einem tragischen Schicksal von irgendjemandem und du bist dann plötzlich ganz betroffen und dann wird dir immer mehr davon angezeigt und hier nochmal was und da nochmal was.

00:50:46: Und ich dachte so hey, eigentlich wollte ich doch nur ein paar lustige Blüchtiere gucken wie Blüchstiere gestickt werden oder sowas gestrickt werden und plötzlich wirst du dem hier so ausgesetzt und das finde wirig irgendwie oder kritisch, weil uns das nicht gut tut.

00:51:03: Dass man keine Gewalt mehr darüber hat was man angezeigt kriegt sondern dass man so ja gefüttert wird über sein Feed.

00:51:13: Der Futter sagt er übereim Schätten dem man wie eine Stoff ganz futtert gestopft kriegt.

00:51:20: und das ist wirklich die eine Sache die uns auf so vielen Ebenen, auf die Füße fällt und wo wir für uns auch jeden Tag und jede Minute sagen können.

00:51:32: Nicht mit mir!

00:51:33: Gut das war auch schon das Ende der Folge.

00:51:37: ich hoffe ihr habt vielleicht einen eins zwei Sachen mitnehmen können.

00:51:42: für euch so eine kreative Blockade kann schon ganz schön belastend sein gerade wenn es dann länger anhält.

00:51:49: aber wie gesagt ein bisschen mehr Sinn Unsinnlichkeit Einfach mal ein Buchtitel geklaut.

00:51:58: Ja und ich wünsche euch auf jeden Fall eine wunderschöne Woche, schreibt unten gerne in die Kommentare rein was eure Tricks vielleicht sind um aus diesen Blockaden rauszukommen beziehungsweise seid ihr eher Typ kreative Blockade Typ eins oder zwei?

00:52:14: das würde mich auch mal interessieren wie viele mehr in die Einrichtung oder andere Richtung gehen würden von euch.

00:52:24: Ich wünsche euch einen wunderschönen Monat und wir hören uns und sehen uns beim nächsten Mal wieder.

00:52:31: Tschüss!

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